Feuchteschutz von Gebäuden

Nachweise, Beratung und Planung für sichere, schimmelfreie Gebäudehüllen

Feuchteschutznachweis mittels Glaserverfahren

Mit dem stationären Glaserverfahren erstelle ich prüffähige Nachweise zur Tauwasserfreiheit und zum Feuchteschutz von Bauteilen gemäß DIN 4108-3.

Das Verfahren dient der Beurteilung des Feuchteverhaltens von Wand-, Dach- und Deckenkonstruktionen und ermöglicht eine überschlägige Bewertung möglicher Tauwasserbildung innerhalb von Bauteilschichten.

Leistungen im Überblick

Glaserdiagramm mit Sättigungsdampfdruck und Temperatur im Bauteilschnitt
Auszug aus WUFI mit Temperatur und Feuchte im Bauteilschnitt

Hygrothermische Bauteilsimulation
mit WUFI®

Mit einer hygrothermischen Bauteilsimulation mit WUFI® analysiere ich das Wärme- und Feuchteverhaltens von Bauteilen unter realen Klimabedingungen. Die Simulation ermöglicht eine fundierte Bewertung von Konstruktionen, bei denen vereinfachte stationäre Verfahren – etwa das Glaserverfahren – keine ausreichenden belastbaren oder falsche Ergebnisse liefern.

Typische Anwendungsbereiche sind Innendämmungen, Flachdachkonstruktionen sowie feuchtesensible Wand- und Dachaufbauten. Insbesondere bei der Sanierung von Bestandsgebäuden und denkmalgeschützten Bauwerken stellt die hygrothermische Simulation ein wichtiges Werkzeug zur Bewertung des Feuchteverhaltens dar.

Leistungen im Überblick

Lüftungskonzept

Mit steigender Luftdichtheit moderner Gebäude steigt auch das Risiko für Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung. Ein Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 ist daher heute fester Bestandteil einer fachgerechten Neubau- und Sanierungsplanung. Es stellt sicher, dass der notwendige Luftwechsel zur Vermeidung von Feuchteschäden gewährleistet wird und gleichzeitig eine ausreichende Frischluftversorgung der Räume sichergestellt ist.

Bei der Planung von Lüftungsanlagen dient das Lüftungskonzept zudem als Grundlage für die Ermittlung der erforderlichen Luftvolumenströme sowie die Auslegung der Anlagenkomponenten.

Gemäß Gebäudeenergiegesetz (GEG) und DIN 1946-6 ist ein Lüftungskonzept bei Neubauten sowie bei Sanierungsmaßnahmen erforderlich, durch die die Luftdichtheit eines Gebäudes wesentlich erhöht wird – insbesondere bei Fensteraustausch oder Dachsanierungen.

Darüber hinaus ist ein Lüftungskonzept Voraussetzung für verschiedene Förderprogramme.

Leistungen im Überblick

Temperatur im Bauteilschnitt eines Wärmebrückendetails

Feuchteschutz im Bereich von Wärmebrücken

Wärmebrücken sind lokal begrenzte wärmetechnische Schwachstellen in der Gebäudehülle, die punkt-, linien- oder flächenförmig auftreten können. Sie führen nicht nur zu erhöhten Wärmeverlusten, sondern können auch Feuchtigkeit, Schimmelbildung und langfristige Bauteilschäden verursachen.

Mit einer softwaregestützten Wärmebrückensimulation nach DIN EN ISO 10211 analysiere ich kritische Anschlussdetails und bewerte das Risiko von Tauwasserbildung und Schimmelpilzwachstum an Bauteiloberflächen. Auf Grundlage der Berechnung erstelle ich normgerechte Nachweise der Mindestoberflächentemperatur (fRsi-Wert) gemäß DIN 4108.

Leistungen im Überblick

Feuchtemessung am Gebäude

Feuchtigkeit im Gebäude beeinträchtigt nicht nur die Wohnqualität, sondern kann langfristig auch zu Schäden an der Bausubstanz und gesundheitlichen Belastungen führen. Mit einer Feuchtemessung vor Ort ermittle ich, ob und an welchen Stellen sich Feuchtigkeit im Baukörper befindet, analysiere mögliche Ursachen und bewerte das Schadensbild.

Bei Schimmelbildung, Wasserschäden oder Putzabplatzungen kann untersucht werden, ob die Ursachen beispielsweise in Kondensation, Leckagen, eindringender Feuchtigkeit oder aufsteigender Nässe liegen.

Typische Einsatzbereiche:

GANN-Feuchtemessgeräte zur Ermittlung von Durchfeuchtung in Bauteilen – wichtig für den Feuchteschutz von Gebäuden.
GANN®